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Menschen brauchen Informationen
für ihr Leben in einer komplizierten Welt-Gesellschaft.

Dokumentarische Filme, Radiobeiträge und Netzpräsenz sollen solche Information liefern. Und deren Zusammenhang. Das Publikum will und soll lebenswichtige Inhalte und deren Hintergründe, Ursachen und Wirkungen verstehen. Das wird in Filmen und Radiostücken nur gelingen, wenn das Publikum die Informationen erlebt und spürt.

Wo aber genau steckt die Information. In Film-Situationen? In Bildern? In Geräuschen, in Musik, in O-Tönen, in Schrift? Und im Text? Welches dieser Film-Elemente lässt das Publikum in Spannung geraten? Wann kommt Langeweile auf? Wie wird das Publikum von seiner Erwartung gezogen? Und warum reicht die pure Information zum Verstehen nicht aus?

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»
Menschen
mögen und verstehen
Informationen
am liebsten in Form
von Geschichten.
Schon immer.
«

In Beratung und Coachings, in Seminaren und Projektbegleitung mache ich erfahrbar, wie das Publikum tatsächliches Verstehen gewinnt, im Film, im Radio, im Netz. Ich mache das dramaturgische Zusammenspiel von Emotion und Fakten erlebbar. Harte Information und Unterhaltsamkeit sind eben keine Widersprüche.
Ich mache einzeln vereinbarte Coachings für Dokumentarische Dramaturgie und für Filmtext. Und Dramaturgische Beratung für Film, Fernsehen, Radio und Netz. Das können Einzelcoachings und Beratung für Autoren sein, oder Gruppentrainings in Produktionsfirmen, Redaktionen und Ausbildungsredaktionen. Ich gestalte Module zu Dramaturgie und Text in Filmhochschulen und Fachhochschulen oder Auftragsseminare bei der ARD.ZDF medienakademie.

BIOGRAFIE

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Geboren wurde ich 1939 in Berlin, meine Kindheit verbrachte ich jedoch in einem winzigen Dorf im Süd-Schwarzwald. Von dort gelangte ich über eine Internatsschule in Bonn zum Studium der Philosophie in München und der Theologie in Frankfurt. Direkt nach dem Studium, 1969, absolvierte ich ein sechsmonatiges Zeitungspraktikum in Freiburg und arbeitete anschließend beim Katholikentag in Trier als Leiter der Pressestelle.
1970 war ich Praktikant in »Hessenschau« und »Hessenjournal«, den tagesaktuellen Formaten des Hessischen Rundfunks, woraus sich dann meine Tätigkeit als Freier Mitarbeiter fließend entwickelte.

Seitdem habe ich bis ins Jahr 2000 für unterschiedliche Rundfunkanstalten Hörfunksendungen gestaltet und dokumentarischen Filme gedreht. Überwiegend waren das lange Formate zu Themen der Gesellschaftspolitik, Religion und Kirche in Deutschland, Äthiopien, Westafrika, Indonesien und Kolumbien. Zwei meiner Filme sind ausgezeichnet worden, mit dem Adolf Grimme Preis 1973 und mit dem Wilhelmine Lübke Preis 1977.

↖︎FILMOGRAFIE

Bereits während meiner Arbeit als Filmemacher stieg ich bei einigen Rundfunkanstalten in die Ausbildung von Programmvolontären in Radio und Fernsehen ein. Zuerst beim NDR mit einem Seminar zur Medienethik, aus dem sich dann der »TV-Basiskurs« des NDR entwickelte. Und ich machte die ersten Autoren-Seminare für die damalige »Zentrale Fortbildung der Programm-Mitarbeiter« (ZFP) beim Umstieg von Film auf U-Matic.

Dabei begann mich seit Ende der 80er Jahre immer stärker die Frage zu interessieren, wie wir als Zuschauer auf Filme reagieren. Aus den damals neu auftretenden Erkenntnissen der Neurowissenschaften, aus der Praxis des Filmemachens und den Ergebnissen der Kommunikationsforschung entwickelte ich 1990 meine ersten Seminare »Der Text im Film« und »Die Film-Abnahme« und »Dokumentarische Dramaturgie«. Einige der von mir konzipierten Seminare gehören bis heute zum Standardprogramm der ARD.ZDF medienakademie.

 

 

Viele Jahre habe ich parallel als Filmemacher und als Trainer gearbeitet. Seit 2000 nur noch als Trainer in Fortbildung und Ausbildung von Autoren und Redakteuren. Der Austausch mit den Seminarteilnehmern und der Blick in unterschiedlichste Redaktionen haben mir immer geholfen, mein Angebot inhaltlich zu erweitern, es permanent zu verbessern und Lösungen für die Praxis in Film, Fernsehen, Radio und Netz zu finden. Ausgangspunkt für meine Arbeit als Trainer und Coach sind immer die konkreten Fragen, die im Dialog mit Autoren und Redaktionen aufkommen.

ARBEITSRAUM ↗︎

 

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Rote Fäden
sorgen für Ahnung
und Erwartung.
Sie zu brechen,
sorgt für Überraschung.
«

Sprachhohlkörper und Formulierungsabfall wachsen durch Gewohnheit nach. Sprache, die wenig aussagt, Platz wegnimmt, das Verstehen behindert und das Publikum nicht anregt. Eine Sammlung echter Worthülsen und anderer ausgelaugter Formulierungen.

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IN DIE TONNE ↗︎

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2000 – heute

2007
»DOKUMENTARISCHE ­
FILMFORMEN«

Erzählen, Berichten, Kommentieren
GAH Dokumentarische Dramaturgie, Darmstadt,
­ISBN 978-3-00-028738-1
››› über das Buch

2004
»DER ERZÄHLSATZ«
Das dramaturgische Skelett einer Geschichte
GAH Dokumentarische Dramaturgie, Darmstadt, ­
ISBN 978-3-00-028648-3
››› über das Buch

1997
ABC DES FERNSEHENS
(Hrsg. zusammen mit Ruth Blaes)
UVK Verlag Konstanz,
ISBN 978-3-89-669029-6

 

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FILMOGRAFIE

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2000–1990

1996–1998
BESESSEN VOM LEBEN: YUICHI INOUE
UNAC, Tokyo
Porträt: Werk und Leben des japanischen Schriftkünstlers Yuichi Inoue

1992
KRANKE PFLEGEN!
EINE WIEDERENTDECKUNG

SWF, Baden-Baden
Erfahrungsbericht: Ein katholischen Krankenhauskonzern im Umbruch

1990
DER SPRUNG NACH DEUTSCHLAND –
­MIT ÜBERGEPÄCK

SWF, Baden-Baden
Porträt: Bauleiter, Bürgermeister und Bauarbeiter – ­gebrochene Biografien in Jena

1989
DER TRAUERFALL
SWF, Baden-Baden
Reportage: Bestatter, Friedhofsgärtner und ­Totengräber in Mainz

1984
AUSKUNFT
WDR, Köln
Sendereihe: drei Servicefilme zu speziellen ­Berufsfragen

1983
EINE TÜR IST EIN LOCH IN DER WAND
ZDF, Mainz
Erlebnisbericht: Erfahrungen der Helfer von psychisch kranken Menschen

1982 – 1985
GESPRÄCHE MIT CHRISTEN
BR, München
Sendereihe: 15 O-Ton Filme über je einen Menschen und seine besondere Art, Glaube und Leben zu verbinden

1980
WENN KROKODILE GRÖSSER WERDEN
ZDF, Mainz
Erfahrungsbericht: Das Arbeitsrecht ­ in den Kirchen

ATOMALLTAG
HR, Frankfurt
Präsenter-Reportage: Der Alltag der Sicherheitsingenieure und Meister im Kernkraftwerk Biblis

1980–1970

1975–1988
KONTAKTE
ZDF, Mainz
Sendereihe: 12 Filme; unter anderen:

1977
ABSTELLGLEIS ODER LEBENSCHANCE
ZDF, Mainz
Erfahrungsbericht: Der Pensionierungsschock
(Wilhelmine-Lübke-Preis)

DIE GEBEUGTEN RICHTEN SICH AUF
WDR, Köln
Fallgeschichte: Der Kampf gegen die Lepra in Äthiopien

1976
WO IST GIOVANNA ZU HAUSE
HR, Frankfurt
Erfahrungsbericht: Die dritte Generation der Italiener in Hessen

1973
BLICKE, DIE WEH TUN
HR, Frankfurt
Reportage: Das normale Leben von geistig behinderten Menschen

1972
ABGESCHOBEN, UND WAS DANN?
HR, Frankfurt
Dokumentation: Kinderheime in kirchlicher Trägerschaft
(Adolf-Grimme-Preis)

BERATER & COACH

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»
»Mir gefällt«
oder
»mir gefällt nicht«
ist nur ein Geschmacksurteil,
keine Begründung.
«

FILMEMACHER UND TRAINER

Einige Jahre arbeitete ich parallel als Filmemacher und als Trainer.

Bereits während meiner Arbeit als Filmemacher stieg ich bei einigen Rundfunkanstalten in die Ausbildung von Programmvolontären in Hörfunk und Fernsehen ein. Dabei begann mich seit Ende der 80er Jahre immer stärker die Frage zu interessieren, wie wir als Zuschauer auf Filme reagieren.

Aus den damals neu auftretenden Erkenntnissen der Neurowissenschaften, aus der Praxis des Filmemachens und den Ergebnissen der Kommunikationsforschung entwickelte ich 1990 für die Zentrale Fortbildung der Programm-Mitarbeiter von ARD
und ZDF (heute: ARD.ZDF MEDIENAKADEMIE) meine ersten Seminare „Der Text im Film“ und „Die Film-Abnahme“.

SEMINARE & COACHINGS

Durch ein wachsendes Interesse journalistischer Redaktionen an dramaturgischer Praxis und einem dazugehörigen theoretischen Hintergrund wuchs der Anteil an Seminaren und Coachings zunehmend, auch in der Ausbildung bei unterschiedlichen Rundfunkanstalten, so dass ich mich heute ganz auf diesen Bereich konzentriere. Ich arbeite vornehmlich mit Rundfunkanstalten und mit der ARD.ZDF medienakademie zusammen, aber auch mit Filmhochschulen und seit 2009 mit der Akademie für Publizistik in Hamburg.

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THEORIE UND PRAXIS

Meine ersten Seminare gehören bis heute zum Standardprogramm der ARD.ZDF MEDIENAKADEMIE.

In jüngster Zeit habe ich das Angebot durch Aufbauseminare und Seminare zum Schwerpunkt „DOKUMENTARISCHE DRAMATURGIE“ ergänzt.

Der Austausch mit den Seminarteilnehmern und der Blick in unterschiedlichste Redaktionen haben mir immer geholfen, mein Angebot inhaltlich zu erweitern, es permanent zu verbessern, zu korrigieren und Lösungen für die Redaktionspraxis zu finden.

ANFRAGE ↗︎

»
Drei Fragen:
Was bewirkt
an dieser Stelle
Bild, Ton,
Schrift, Text, O-Ton?
Wollen wir
diese Wirkung?
Wenn ja, warum?
Wenn nein, warum?“
«

 

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